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Hypochonder sein - krank vor Angst?

Hypochonder und Hypochondrie - Krankheitsängste

Hypochonder

sind Menschen, die Angst vor Krankheiten haben

Man kennt den Hypochonder aus dem Theater "Der eingebildete Kranke" von Molière oder aus dem Fernsehen, z.B. von Harald Schmidt, einem bekennenden Hypochonder. Aber auch viele andere Berühmtheiten wie Charlie Chaplin, Thomas Mann, Charles Darwin oder auch Woody Allen waren bzw. sind hypochondrisch. Sie alle und auch die vielen weniger berühmten Betroffenen haben eines gemeinsam: sie haben eine übersteigerte Angst vor Krankheiten. Offensichtlich gibt es fast niemanden, der Krankheit und Tod gleichgültig gegenübertritt, aber was Hypochonder erleiden, ist mehr als der Durchschnitt empfindet. Die Hypochondrie ist eine psychische Störung, die die Betroffenen und ihre Umwelt (teilweise erheblich) beeinträchtigen können. Was Hypochondrie eigentlich ist und wie es zu der Angst vor Krankheiten kommt, erfahren Sie im Bereich "Was ist ein Hypochonder?"

Hypochondern kann geholfen werden

Hypochonder sein, ist kein Spaß auch wenn viele die Hypochondrie von der lustigen Seite betrachten. Derjenige der hiervon betroffen ist, führt ein Leben, das ständig sorgenvoll um den Körper und die eigene Gesundheit kreist. Vor lauter Sorge sind die Betroffenen nicht in der Lage, das Leben wirklich zu genießen. Manche Hypochonder mögen zwar durch Ihre Erkrankung nach Vorteilen, wie mehr Anerkennung, Beachtung oder Pflege durch Angehörige und Freunde streben. Diese Vorteile sind jedoch meistens nicht genug, um die erhebliche Beeinträchtigung der Lebensqualität wieder auszugleichen. Die Lage für den Hypochonder ist jedoch nicht aussichtslos. Man kann einiges tun, um die Hypochondrie zu besiegen oder doch zumindest zu reduzieren. Mehr dazu erfahren Sie im Bereich: „Hypochondrie besiegen“.

Therapie der Hypochondrie

Leider gibt es auch viele schwere Fälle bei Menschen, die sich selbst nicht mehr helfen können und denen allein die Strategien, wie Sie in Büchern, Artikeln oder auf dieser Webseite dargestellt werden, nicht reichen. Vielen Hypochondern, die aus ihrem Leiden aussteigen wollen, bleibt daher nicht viel mehr als der Gang zum Psychotherapeuten, der über die Art und Dauer einer Therapie entscheiden wird. Für viele Betroffene ist dies eine Hürde, die nur schwer zu nehmen ist. Andererseits sind die modernen Verhaltenstherapien sehr praxisorientiert angelegt und helfen dem Hypochonder dabei, den Fokus auf Krankheiten oder Symptome seines Körpers zu verlieren. Vielfach wird eine Besserung schon nach kürzerer Zeit möglich sein. Eine langjährige Gesprächstherapie mit einer langwierigen Psychoanalyse, wie Sie noch vor Jahren üblich war, wird heute weitestgehend nicht mehr als sinnvolle Therapieform gegen die Hypochondrie angesehen. Lesen Sie mehr hierzu unter „Therapie der Hypochondrie

Leben mit Hypochondern

Menschen, die mit Hypochondern leben, haben es auch nicht leicht, denn ihr Leben wird durch die Hypochondrie ebenfalls beeinflußt. Die ständige Fokussierung auf den eigenen Körper und die Sorge um Erkrankungen kann Paarbeziehungen oder auch Familien nachhaltig stören und beeinträchtigen. Vielfach sind die unter Hypochondrie leidenden Menschen nicht mehr in der Lage, normalen Aktivitäten, wie Sport, Ausflügen, Urlaub oder teilweise sogar dem Beruf nachzugehen. Für Beziehungspartner der Hypochonders, der selbst nicht unter Hypochondrie leidet, ist diese psychische Erkrankung nur sehr schwer zu verstehen. Unverständnis, Aggression oder Hilflosigkeit sind nur einige der emotiionalen Reaktionen auf das Krankheitsbild des Hypochonders. Wie Sie mit einem Hypochonder am Besten umgehen können, um sich zum einen selbst zu schützen und den Hypochonder selbst bei der Therapie seines Leidens zu unterstützen, lesen Sie unter „Leben mit Hypochondern“.

Cyberchondrie

Das Internet ist schon eine faszinierende Technologie. Die Möglichkeiten Wissen zu erwerben und Kontakte zu anderen Menschen herzustellen, sind sicherlich eine der wichtigsten Innovationen der letzten Jahrzehnte. Für Hypochonder ist das Internet allerdings gleichzeitig auch eine Gefahrenquelle. Denn über das Internet kann er stundenlang nach Krankheiten und Symptomen recherchieren. Da auf einigen Internetseeiten und Foren vielfach Allerweltssymptome mit schwerwiegenden Erkrankungen verknüpft werden, gerät der Hypochonderoder der für derartige Informationen empfängliche Mensch schnell in einen Teufelskreis. Für diese neue Form der Hypochondrie hat man bereits einen Namen gefunden: „die Cyberchondrie“. Erfahren Sie mehr hierzu unter „Cyberchondrie“.