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Therapie der Cyberchondrie

Therapie und Soforthilfe gegen Cyberchondrie

Die Therapie der Cyberchondrie ist im Grunde genommen sehr einfach: versprechen Sie sich (als Betroffener) selbst oder anderen, nie wieder Krankheitssymptome im Internet zu suchen. Dies gilt insbesondere für Menschen, denen ihre hypochondrische Störung bekannt ist oder von ärztlicher oder psychologischer Seite bestätigt wurde. Es hilft letztlich nichts: man muß sich diese negative Gewohnheit, die zu einer massiven Verstärkung der Krankheitssorgen führt, schlichtweg abgewöhnen. Bereits ein Besuch im Internet kann dazu führen, daß ein Hypochonder/Cyberchonder wieder rückfällig wird und sich erneut intensive Gedanken über Gesundheit und Krankheit macht. Dies sollte ab sofort unterbunden werden.

Süchtig nach Internetrecherchen

Das Recherchieren nach Krankheitssymptomen hat für Hypochonder/Cyberchonder oft Suchtcharakter. Insbesondere dann, wenn Sie bereits körperliche Symptome haben, wird sich die Wahrnehmung derselben nach der Internetrecherche erheblich verstärken. Dies wiederum setzt einen Teufelskreis in Gang, bei dem es zu immer mehr Sorgen und zu weiteren Recherchen kommt. Man macht sich selbst „krank“. Deswegen überlegen Sie sich schon jetzt, gesündere Alternativen zur Internetrecherche. Wenn es schon das Internet sein soll, dann informieren Sie sich künftig regelmäßig über Nachrichten, Sport, Ihr Hobby oder idealerweise auch Entspannungstechniken und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit ganz bewußt auf andere Dinge. Zunächst wird es sicherlich noch schwerfallen, nicht hier und da wieder ein Symptome oder eine Krankheit in das Suchfenster einzugeben.

Internetsucht vermeiden

Doch je häufiger man es schafft, dem Drang zu widerstehen, desto stärker entwickelt sich die neue Gewohnheit, einer sinnvollen und gesunden Internetrecherche. Das Internet wird somit wieder als nützliches Medium trainiert und verliert den schädlichen Suchtcharakter. Natürlich sollten Sie auch insgesamt nicht zu lange Zeit im Internet verbringen, denn sonst entwickeln Sie eine allgemeine Internetsucht. Das wäre jedoch ein anderes Kapitel.